„Gemeinsam lernen“: Neues digitales Bildungs-Feature mit ChatGPT
OpenAI testet in aller Stille eine neue Funktion in ChatGPT namens „Study Together“, die die Lernansätze von Schülern verändern soll. Die Funktion, die derzeit nur einer begrenzten Anzahl von Nutzern zur Verfügung steht, ist als interaktives Lerntool konzipiert, das Nutzern ein strukturierteres, kollaboratives Lernerlebnis bietet.
Was bringt „Gemeinsam studieren“?
Die Funktion „Gemeinsam lernen“ erscheint als neue Option im Werkzeugmenü von ChatGPT. Sie soll eine interaktivere Lernumgebung schaffen, in der ChatGPT nicht nur Fragen beantwortet, sondern auch aktiv am Lernen des Nutzers teilnimmt. Dazu gehört das Stellen von Fragen, das Überprüfen von Antworten und die Anpassung des Lernprozesses an die individuellen Bedürfnisse. Die Funktion soll intensive Lernsitzungen simulieren, ähnlich denen mit einem Professor oder Mentor.
Obwohl OpenAI noch nicht alle Details zur Funktionsweise der Funktion bekannt gegeben hat, berichten Erstanwender, dass „Study Together“ strukturierte Lernsitzungen ermöglicht. Nutzer wählen ein Thema, setzen sich Ziele (z. B. das Abschließen eines Kapitels oder das Lösen einer Aufgabe), und ChatGPT organisiert die Sitzung mithilfe von Timern, Fragen, Mini-Quizzes und Pausen. Dieser Ansatz ist vergleichbar mit der „Pomodoro“-Technik, ergänzt jedoch künstliche Intelligenz für intelligentes Feedback.
Potenzial für Gruppenlernen und Integration mit anderen Bildungsinstrumenten
Eine der spannendsten Funktionen von „Study Together“ ist die Möglichkeit, in Gruppen zu lernen. Während sich die Funktion derzeit auf individuelles Lernen konzentriert, wird spekuliert, dass sie in Zukunft auch die Echtzeit-Zusammenarbeit mehrerer Nutzer ermöglichen wird, was die Lernerfahrung von Studierenden revolutionieren könnte.
Die Funktion „Gemeinsam lernen“ stellt einen wichtigen Schritt zur Integration künstlicher Intelligenz in den Bildungsprozess dar. Dank ihrer Fähigkeit, sich an individuelle Lernstile anzupassen und das Potenzial für Gruppenlernen zu nutzen, hat diese Funktion das Potenzial, für Studierende weltweit zu einem unverzichtbaren Werkzeug zu werden. Obwohl sie sich noch in der Testphase befindet, ist das Nutzerfeedback positiv und lässt auf eine vielversprechende Zukunft für diese Innovation schließen.