Der Prozessor, der die Welt des Rechnens veränderte.
Der Intel 286 war bei seiner Markteinführung ein technologisches Wunderwerk: 134.000 Transistoren auf einer winzigen Fläche von nur etwa 1,27 cm Breite. Der Chip taktete mit Frequenzen von 6 MHz bis 12,5 MHz, was im Jahr 2026 unbedeutend erscheint, damals aber einen enormen Leistungssprung bedeutete. Intels größte Innovation war die Einführung des „Protected Mode“, der es dem Prozessor ermöglichte, bis zu 16 MB Speicher zu adressieren – damals undenkbar, da typische Systeme nur 640 KB nutzten.
Dieses Produkt ermöglichte Intel die Marktführerschaft, da es bei gleicher Taktfrequenz bis zu viermal schneller war als sein Vorgänger, der 8086. Computer mit dem Intel 286-Prozessor waren typischerweise in Desktop-Gehäusen mit einer Länge von etwa 53,34 cm (21 Zoll) untergebracht und kosteten umgerechnet rund 4.500 €. Trotz seines hohen Preises war es das erste Gerät, das komplexere Betriebssysteme wie frühe Windows-Versionen oder OS/2 ausführen konnte und ebnete den Weg für die Softwareentwicklung auf 30,48 cm (12 Zoll) großen Bildschirmen.
Interessanterweise schuf Intel mit dem Intel 286 unbeabsichtigt eine ganze Branche. Seine Popularität führte zum Aufkommen von Klonen durch Unternehmen wie AMD und Harris, die noch schnellere Versionen anboten. Heute, da unsere Taschenprozessoren nur noch wenige Millimeter messen, bleibt der Intel 286 ein Symbol für den Übergang in die Ära echter PC-Leistung. Sein Erbe lebt in jeder x86-Architektur fort, die wir im Jahr 2026 verwenden werden – von Büroarbeitsplätzen bis hin zu den neuesten Spielekonsolen.























