Apple stellt günstiges Notebook vor, aber nicht ohne Kompromisse.
Die Gerüchte im Internet haben sich bewahrheitet. Nach fast acht Jahren kehrt Apple mit dem neuen MacBook Neo ins Segment der Kompakt-Laptops zurück. Es handelt sich dabei nicht um einen direkten Nachfolger des 12-Zoll-MacBook, sondern um ein günstigeres Modell, das bei Hardware und Funktionen Abstriche macht, um den Startpreis von 514,86 Euro zu erreichen.
Das MacBook Neo wurde im Rahmen des Apple Experience Events in New York vorgestellt, nur einen Tag nachdem Apple die MacBook Air- und MacBook Pro-Reihen mit M5-Mobilprozessoren aktualisiert hatte. Das Neo verfolgt jedoch einen anderen Ansatz: Anstelle des M-Prozessors kommt der A18 Pro zum Einsatz, bekannt aus dem iPhone 16 Pro. Dieser verfügt über 6 Prozessorkerne, 5 Grafikkerne, 16 Neural Engine-Kerne und eine Speicherbandbreite von 60 GB/s, wodurch die Grafikleistung sogar hinter der einiger älterer iPhones zurückbleibt.
Das Gerät verfügt über ein 13-Zoll-IPS-Display mit einer Auflösung von 2408 × 1506 Pixeln, einer Pixeldichte von 219 ppi, einer Helligkeit von 500 Nits und einer Bildwiederholfrequenz von 60 Hz. Apple hat lediglich einen 36,5-Wh-Akku verbaut, wodurch die Akkulaufzeit auf etwa 11 Stunden beim Surfen im Internet geschätzt wird. Das Gehäuse misst 297,5 × 206,4 × 12,7 mm und wiegt 1,23 kg. Damit liegt es in etwa auf dem Niveau des kleineren MacBook Air, verfügt jedoch über weniger leistungsstarke USB-C-Anschlüsse (USB 2.0 und USB 3.0).
Das Basismodell bietet 256 GB Speicherplatz, während die teurere 512-GB-Version für 600,56 $ zusätzlich Touch ID im Ein-/Ausschalter bietet. Beide Varianten verfügen über 8 GB internen Speicher und sind in den Farben Blush, Citrus, Indigo und Silver erhältlich. Vorbestellungen werden ab dem 11. März ausgeliefert.
Um den Preis niedrig zu halten, hat Apple auf einige Funktionen verzichtet: kein MagSafe, keine Tastaturbeleuchtung, kein Force-Touch-Trackpad. Dafür ist eine 1080p-Webcam integriert, was in dieser Preisklasse ein willkommenes Feature ist. Das MacBook Neo ist Apples Versuch, in das Einsteigersegment vorzudringen, grenzt sich aber deutlich von den leistungsstärkeren Air- und Pro-Modellen ab.


























