Bestehende Chromebooks erhalten Android
Google kündigte Mitte 2024 erstmals an, dass ChromeOS Teile der Android-Plattform übernehmen würde. Mittlerweile wird jedoch deutlich, dass es sich um eine vollständige Migration zu einer einzigen Plattform handelt. John Maletis betonte, dass das Ziel dieses Schrittes darin besteht, Innovationen im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) zu beschleunigen und Entwicklungsprozesse zu vereinfachen. Für Nutzer bedeutet dies, dass zukünftige Chromebooks standardmäßig mit Android laufen werden, jedoch mit einer desktopähnlichen Benutzererfahrung – inklusive erweiterter Fensterverwaltung und Unterstützung externer Bildschirme.
Eine der größten Sorgen der Nutzer war die Zukunft ihrer bestehenden Geräte. Maletis versicherte, dass Google sein 2023 gegebenes Versprechen von zehn Jahren Support einhalten wird. Darüber hinaus besteht eine gute Chance, dass viele aktuelle Chromebooks, insbesondere die der Chromebook Plus-Serie, ein Update auf die neue Android-Version erhalten. Dies könnte die App-Performance deutlich verbessern und den Zugang zu einer größeren Auswahl an Video- und Fotobearbeitungswerkzeugen ermöglichen, die auf Chromebooks derzeit nur eingeschränkt verfügbar sind.
Der Wechsel zu „Aluminum OS“ erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem der Laptop-Markt unter Komponentenmangel leidet. Während die Hardwarepreise aufgrund fehlenden Arbeitsspeichers (RAM) Prognosen zufolge im Jahr 2026 steigen werden, setzt Google darauf, dass Softwareoptimierungen die Geräte wettbewerbsfähiger gegenüber dem iPad machen.
Für Käufer eines neuen Chromebooks, wie beispielsweise des HP Chromebook Plus 14a mit i3-Prozessor und 8 GB RAM (das 2026 als Einsteigerstandard gelten wird), ist die Nachricht über langfristigen Support von entscheidender Bedeutung. Ein heute gekauftes Gerät erhält Updates bis 2034 oder sogar darüber hinaus, unabhängig davon, ob es mit dem klassischen ChromeOS oder dem neuen Android-System läuft.
























