Keine Lüfter und kein Staub mehr? Der weltweit erste plasmagekühlte Laptop!
Die Technologie hinter dieser Leistung heißt EHD-Kühlung (elektrohydrodynamische Kühlung). Anstelle von mechanischen Lüfterblättern nutzt das System Hochspannungselektroden, die die Luftmoleküle im Inneren des Laptops ionisieren. Diese ionisierten Moleküle (Plasma) bewegen sich dann mit hoher Geschwindigkeit von einer Elektrode zur anderen und erzeugen so einen gerichteten und kraftvollen Luftstrom, der die Wärme von den Kühlrippen des Prozessors abführt. Das Ergebnis ist ein absolut geräuschloser Betrieb, der selbst bei anspruchsvollster Videobearbeitung nicht beeinträchtigt wird.
Der Hauptvorteil der Plasmakühlung liegt im fehlenden mechanischen Verschleiß. Da keine Lüfter benötigt werden, sind keine großen Gehäuseöffnungen erforderlich, wodurch der Laptop nahezu vollständig vor Staub und Feuchtigkeit geschützt ist. Zudem benötigt das System bis zu 40 Prozent weniger Platz als herkömmliche Kühler, was es Herstellern ermöglicht, größere Akkus zu verbauen oder noch dünnere Gehäuse mit einem Gewicht von unter einem Kilogramm zu entwickeln.
Obwohl es sich um eine revolutionäre Lösung handelt, bezweifeln Kritiker die Auswirkungen der Hochspannung auf andere empfindliche Bauteile und das Risiko der Ozonbildung. Madmils Bakehouse versichert, dass ihr System sicher versiegelt und für den Hausgebrauch zertifiziert ist. Im Jahr 2026, wenn die Energie- und Bauteilpreise hoch sein werden, verspricht die Plasmakühlung zudem einen bis zu 30 Prozent geringeren Energieverbrauch im Vergleich zu mechanischen Lüftern.
Die ersten kommerziellen Modelle mit dieser Technologie werden voraussichtlich Mitte des Jahres erhältlich sein, die Preise dürften bei etwa 1.800 € liegen. Dies markiert den Beginn vom Ende einer Ära, in der unsere Laptops wie kleine Düsentriebwerke unter Volllast klangen.

























