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02.02.2026 16:30

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Der erste Festkörperakku verspricht volle Kapazität in nur fünf Minuten

Die Festkörperbatterietechnologie, die Experten seit Jahren als „die Zukunft in fünf Jahren“ prophezeien, wurde im Januar 2026 endlich Realität. Donut Lab hat seine serienreife Batterie vorgestellt, die eine revolutionäre Ladegeschwindigkeit und Energiedichte bietet und darauf abzielt, die letzten Hürden für die Masseneinführung von Elektrofahrzeugen zu beseitigen.
Foto: Donut Lab
Foto: Donut Lab

Die Batterie von Donut Lab stellt den größten Fortschritt in der Energiespeichertechnologie seit zehn Jahren dar. Mit einer Energiedichte von 400 Wh/kg verdoppelt sie nahezu die Kapazität aktueller Lithium-Ionen-Batterien und ermöglicht so eine deutlich größere Reichweite bei gleichzeitig reduziertem Fahrzeuggewicht. Am beeindruckendsten ist jedoch die Ladezeit: Die Batterie ist in nur fünf Minuten vollständig geladen, wodurch das Laden an einer Ladestation mit dem Tanken an einer Tankstelle vergleichbar ist.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Batterien, bei denen Hersteller empfehlen, die Ladung zur Verlängerung der Lebensdauer auf maximal 80 Prozent zu beschränken, ermöglicht die Festkörperbatterie von Donut Lab regelmäßiges Laden bis zu 100 % ohne schnellen Kapazitätsverlust. Das Unternehmen gibt an, dass seine Technologie bis zu 100.000 Ladezyklen aushält, was praktisch bedeutet, dass die Batterie die Lebensdauer des Fahrzeugs selbst überdauert. Darüber hinaus sind Festkörperbatterien deutlich sicherer, da sie keine brennbaren flüssigen Elektrolyte enthalten, wodurch das Brandrisiko drastisch reduziert wird.

Die ersten Fahrzeuge mit dieser Technologie werden Elektromotorräder der Marke Verge Motorcycles (Modelle TS Pro und Ultra) sein, die im ersten Quartal 2026 auf den Markt kommen sollen. Obwohl in Fachkreisen Zweifel am schnellen Übergang vom Labor zur Serienproduktion geäußert wurden, versichert Donut Lab, dass ihre Lösung bereits Praxistests bestanden hat. Für slowenische Autofahrer bedeutet dies den Beginn vom Ende der sogenannten „Erfolgsangst“, denn mit dieser Technologie könnten Elektroautos endlich mit benzinbetriebenen Fahrzeugen konkurrieren können, selbst auf langen Strecken ohne lange Stopps.


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