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04.03.2026 16:14

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Ein komplett neues Windows 12 in diesem Jahr?

Windows 12 wird voraussichtlich stark auf künstlicher Intelligenz basieren, was zu höheren Hardwareanforderungen führen könnte. Berichten zufolge wird Microsoft Prozessoren mit einer KI-Einheit vorschreiben, und das modulare Design des CorePC soll ein flexibleres System ermöglichen. Das neue Windows 12 könnte bereits in diesem Jahr zum Download bereitstehen.
Foto: Microsoft
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Microsoft könnte mit der nächsten Version seines Betriebssystems erneut für Unmut bei Nutzern älterer Computer sorgen. Neuen Berichten zufolge wird Windows 12, dessen Veröffentlichung für Ende 2026 geplant ist, auf deutlich erweiterten KI-Funktionen basieren, die AMD- und Intel-Prozessoren mit integrierter KI-Einheit erfordern. Dies bedeutet, dass viele heutige Systeme die Mindestanforderungen möglicherweise nicht mehr erfüllen.

Windows 12 trägt den Codenamen Hudson Valley Next und basiert auf der CorePC-Architektur, die ein modulares Systemdesign ermöglicht. Dadurch kann Microsoft Installationen für verschiedene Geräte optimieren – von Desktop-PCs bis hin zu Mobilgeräten. Zusätzlich wird das gesamte System noch besser optimiert.

Nach den hohen Investitionen in Copilot wird erwartet, dass Microsoft KI zu einem Kernbestandteil von Windows 12 machen wird. Maschinelles Lernen wäre dann keine Zusatzfunktion mehr, sondern ein zentraler Mechanismus für Empfehlungen, schnellere Suche und Spielunterstützung durch ein verbessertes Gaming Copilot.

Der Hauptgrund für die strengeren Anforderungen liegt angeblich in der Verlagerung der KI-Aufgaben hin zur lokalen Verarbeitung. Prozessoren mit integrierter KI-Einheit, wie Intel Core Ultra und AMD Ryzen AI, erreichen 40 TOPS oder mehr, was Server und Grafikkarten entlastet. Es ist unklar, ob Windows 12 überhaupt auf Prozessoren ohne integrierte KI-Einheit laufen wird, aber es ist wahrscheinlich, dass solche Systeme an Funktionalität einbüßen werden.

Zusätzlich zur Unsicherheit tragen Gerüchte über Abonnementmodelle bei. Ein Teil der Kosten soll an den verbesserten Windows 365-Dienst gekoppelt sein, während die Basisversion von Windows 12 Home weiterhin kostenlos aufgerüstet werden könnte. Nutzer, die kürzlich Windows 11-PCs erworben haben, stehen möglicherweise erneut vor der schwierigen Entscheidung, ihre Hardware aufzurüsten.


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