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24.01.2026 08:14

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Microsoft hat versehentlich Google Chrome in seiner eigenen Windows 11-Werbung beworben.

Microsoft versucht seit Jahren, Windows-11-Nutzer für seinen Edge-Browser zu gewinnen, doch selbst die Werbeagenturen scheinen sich mittlerweile an die Konkurrenz gewöhnt zu haben. Im Januar unterlief dem Unternehmen in seiner Werbekampagne ein peinlicher Fehler: In einem offiziellen Video wurde versehentlich Google Chrome als Standardbrowser in der Taskleiste angezeigt.
Foto: Lenovo
Foto: Lenovo

Die Tech-Welt amüsiert sich über Microsofts vermeintliche Ignoranz im Jahr 2026. In einer neuen Werbung, die Produktivität und künstliche Intelligenz in Windows 11 hervorheben soll, entdeckten aufmerksame Zuschauer ein Google Chrome-Symbol, das prominent an der Stelle prangt, an der Microsoft normalerweise aggressiv für seinen Edge-Browser wirbt. Die Ironie ist umso größer, als Microsoft selbst häufig Warnungen im System einblendet, um Nutzer vom Herunterladen von Chrome abzuhalten.

Nachdem die Nachricht von dem Fehler in den sozialen Medien die Runde machte, entfernte Microsoft das Video und lud es in einer korrigierten Version erneut hoch. In der neuen Version wurde das Chrome-Symbol digital entfernt oder durch ein Edge-Symbol ersetzt. Aufnahmen der ursprünglichen Werbung kursieren jedoch bereits im Internet. Analysten vermuten, dass dies darauf zurückzuführen ist, dass für die Aufnahme des Werbeinhalts die Computer von Mitarbeitern verwendet wurden. Dies deutet darauf hin, dass Edge selbst innerhalb von Microsoft nicht unbedingt die erste Wahl für die tägliche Arbeit ist.

Der Vorfall hat eine neue Debatte über Microsofts Werbepraktiken im Betriebssystem ausgelöst. Obwohl das Unternehmen stillschweigend an der Behebung der Anzeigenfehler arbeitet, berichten Nutzer weiterhin von vermehrten Aufforderungen, Edge und Bing im Jahr 2026 zu nutzen. Der Fauxpas erinnert auf amüsante Weise daran, dass der Kampf um die Browser-Vorherrschaft noch lange nicht vorbei ist und dass die beste Werbung für die Konkurrenz manchmal die eigene ist. Es ist zwar nur eine kleine PR-Niederlage für Microsoft, aber eine, die als einer der ironischsten Momente des Jahres in die digitalen Archive eingehen wird.


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