Oracle entlässt 10.000 Mitarbeiter
Der Technologiegigant Oracle hat Massenentlassungen vorgenommen und gleichzeitig weiterhin massiv in die Entwicklung künstlicher Intelligenz und der dazugehörigen Infrastruktur investiert.
Der leitende Manager Michael Shepherd erklärte, dass es sich bei den Betroffenen überwiegend um erfahrene Fachkräfte handele, darunter Ingenieure, Architekten, Betriebsleiter und technische Spezialisten. Er betonte, dass die Entlassungen nicht mit der Leistung der Mitarbeiter, sondern mit der Umstrukturierung des Unternehmens zusammenhingen. Oracle hat sich dazu noch nicht offiziell geäußert.
Das Unternehmen integriert bereits seit einiger Zeit aktiv KI-Tools in seine Arbeitsprozesse. Laut Mitgründer und CEO Mike Sicilia ermöglichen diese Tools kleineren Teams, mehr Arbeit in kürzerer Zeit zu erledigen. Der Einsatz von KI soll die Softwareentwicklung verbessern, Vertriebsprozesse automatisieren und sogar bei der Erstellung einer neuen Unternehmenswebsite helfen. Oracle, einer der größten Anbieter von Software und Cloud-Infrastruktur, wird von Larry Ellison geleitet, der zu den reichsten Menschen der Welt zählt.
Inoffiziellen Angaben zufolge werden voraussichtlich rund 10.000 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren, was sich auch in der reduzierten Aktivität auf den internen Kommunikationsplattformen widerspiegelt.
Die ehemalige Mitarbeiterin Kendall Levin schrieb, ihre Stelle sei im Zuge eines umfassenderen Personalabbaus gestrichen worden, sie blicke aber weiterhin optimistisch in die Zukunft des Unternehmens. Mehrere Angestellte berichteten, ihre Kündigung heute Morgen früh per E-Mail erhalten zu haben, zusammen mit einer Abfindung in Höhe eines Monatsgehalts.
Die Entlassungen bei Oracle sind kein Einzelfall. Auch führende Köpfe der Technologiebranche wie Mark Zuckerberg von Meta und Jack Dorsey von Block haben betont, dass KI eine höhere Produktivität in kleineren Teams ermöglicht. Ihre Unternehmen haben in diesem Jahr ebenfalls Mitarbeiter entlassen.
Zusätzlich zu den bereits genannten Unternehmen wurden in diesem Jahr auch bei Firmen wie Amazon, Pinterest und Epic Games Stellen abgebaut.

























