Eine einzige BIOS-Änderung halbiert die Bootzeiten auf AM5-Systemen.
Der Hauptgrund für die langen Startzeiten auf der AM5-Plattform ist ein Prozess namens Speichertraining. Das Mainboard überprüft bei jedem Start die Stabilität des DDR5-Speichers. Dies kann je nach Mainboard-Hersteller und Speichermodulgeschwindigkeit (insbesondere bei Verwendung von EXPO-Profilen) zwischen 30 Sekunden und anderthalb Minuten dauern. Obwohl dies die Systemstabilität gewährleistet, ist diese Wartezeit für die meisten Nutzer im Jahr 2026 inakzeptabel lang.
Die Lösung ist die Speicherkontextwiederherstellung (MCR). Wenn Sie diese Funktion im BIOS von „Auto“ auf „Aktiviert“ stellen, speichert das Mainboard die erfolgreichen Speichereinstellungen und verwendet sie beim nächsten Start, anstatt den gesamten Überprüfungsprozess erneut durchzuführen. In vielen Fällen verkürzt sich die Startzeit dadurch von 50 Sekunden auf unter 15 Sekunden. Um mögliche Instabilitäten oder Bluescreens (BSODs) zu vermeiden, empfehlen Experten, gleichzeitig auch die Einstellung „Energiesparmodus aktivieren“ zu aktivieren. Dies gewährleistet die korrekte Abstimmung zwischen Speicher und Controller.
Wo findet man diese Einstellungen? Bei den meisten Herstellern (Asus, MSI, Gigabyte, ASRock) befinden sie sich im Bereich „Übertaktung“, „DRAM-Konfiguration“ oder unter den erweiterten Prozessoreinstellungen (AMD CBS). Für slowenische Nutzer, die das volle Potenzial ihrer Ryzen 7000-Prozessoren oder neuer ausschöpfen möchten, ist dieser Eingriff nahezu unerlässlich. Wichtig ist lediglich, dass die Funktion vorübergehend deaktiviert werden muss, wenn Speichermodule ausgetauscht oder das BIOS aktualisiert wird, damit das System die neuen Hardwareparameter korrekt „lernen“ kann.

























