Er baute zu Hause eine Kernfusionsanlage.
Während die meisten Zwölfjährigen ihre Freizeit mit Videospielen verbringen, hat Jackson Oswalt aus Texas mithilfe des Open Source Fusor Consortiums das Unmögliche geschafft. Nach vier Jahren harter Arbeit baute er erfolgreich eine voll funktionsfähige Kernfusionsanlage in seinem Spielzimmer. Dieses bemerkenswerte Projekt namens Fusor erzeugte tatsächlich Neutronen und bestätigte damit, dass Deuteriumatome in einer Vakuumkammer unter extrem hohem Druck und extrem hoher Temperatur miteinander verschmolzen.
Der Bau des Fusors erforderte präzise Ingenieurkenntnisse und den Einsatz von Bauteilen, die seine Eltern dem Teenager finanziell zur Verfügung stellten (Gesamtkosten: ca. 9.600 €). Das Herzstück des Systems ist eine Stahlkammer, in der durch Hochspannung Plasma erzeugt wird. Jackson musste die Herausforderungen der Vakuumversiegelung und der Strahlenabschirmung selbstständig lösen und nutzte dafür spezielle Sensoren zum Nachweis von Neutronen, die ein entscheidender Beweis für eine erfolgreiche Fusion sind.
Mit dieser Leistung schrieb der junge Forscher Geschichte als jüngster Mensch weltweit, dem die Kernfusion in einer häuslichen Umgebung gelang. Obwohl der Fusor nicht mehr Energie erzeugt, als er für seinen Betrieb benötigt, dient er als unschätzbares Lehrmodell für eine Zukunft mit sauberer Energie. Jacksons Erfolg beweist, dass man mit starkem Willen und Zugang zu Informationen Technologien entwickeln kann, die normalerweise Millionen-Dollar-Laboren vorbehalten sind.
























