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13.04.2026 16:15

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Inoffizielles Windows 11-Tool jetzt noch schneller

NTLite, ein bei fortgeschrittenen Nutzern und Systemadministratoren beliebtes Programm zur Windows-Anpassung, hat ein umfangreiches Update erhalten. Die neuen Versionen bieten spürbare Leistungsverbesserungen beim Erstellen von Systemabbildern und innovative Möglichkeiten zur Reduzierung der Festplattennutzung – ein Gewinn für alle, die die volle Kontrolle über ihre Windows-11-Installation wünschen.
Foto: NTLite
Foto: NTLite

Während die meisten Windows-Nutzer automatische Updates nutzen, stehen Enthusiasten und IT-Experten oft vor einem Problem: Wie lassen sich Installationen an die eigenen Bedürfnisse anpassen und potenzielle Fehler in neuen Updates vermeiden? Hier kommt NTLite ins Spiel, ein umfassendes, inoffizielles Tool, das eine detaillierte Systemkonfiguration vor der Installation ermöglicht.

Die in diesem Monat veröffentlichten Updates bringen wichtige Verbesserungen, die sich direkt auf die Arbeitseffizienz auswirken. Das Tool unterstützt nun Multithreading, wodurch die Extraktion von Systemabbildern deutlich beschleunigt wird. Da Mehrkernprozessoren heutzutage Standard sind, spart diese Optimierung viel Zeit beim Erstellen von ISO-, WIM-, ESD- oder SWM-Dateien. Auch das Löschen von Dateien geht schneller von der Hand, was sich besonders bei der Arbeit mit großen Verzeichnissen bemerkbar macht.

Eine der spannendsten Neuerungen ist die Einführung der KI-Komponentenverwaltung für Windows 11 25H2-Images. Dadurch können Benutzer KI-Funktionen aus ihrer Installation entfernen und so die endgültige Größe des Betriebssystems auf der Festplatte drastisch reduzieren. In einer Zeit, in der Microsoft dem System immer mehr Tools hinzufügt, wie beispielsweise Braille im Bereich „Barrierefreiheit“ (ebenfalls in dieser Version hinzugefügt), ist die Wahlmöglichkeit entscheidend für ein schlankes System.

Die Treiberverwaltung wurde ebenfalls verbessert. Die Importfunktion vom Host wählt nun automatisch die neueste Treiberversion ohne Duplikate aus, und die Hardwareliste merkt sich die Position des Schiebereglers, wodurch Änderungen leichter nachvollziehbar sind. Die Entwickler haben außerdem mehrere Softwarefehler behoben, darunter Fehler bei der MSIX-Anwendungsintegration und Probleme bei der Erkennung von ARM- und AMD-64-Bit-Architekturen in bestimmten Dateien.

Die Benutzeroberfläche wurde aktualisiert und in mehrere Sprachen, darunter Ungarisch, Italienisch und Russisch, übersetzt. Zudem wird der Fortschritt der Bereinigung beim Beenden nun besser angezeigt. NTLite ist nach wie vor ein unverzichtbares Werkzeug für alle, die die Installation mit vorbereiteten Benutzerkonten und Partitionen automatisieren oder ein bereits installiertes System ohne Neuinstallation modifizieren möchten.


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