Gemini-Einschränkungen: Wie viel müssen Sie für intelligentere KI bezahlen?
Google ändert erneut die Spielregeln für seine KI-Nutzer. Nachdem im Frühjahr das System zur Berechnung des Rechenleistungsverbrauchs umgestellt wurde, reduziert Google nun die Liste der Modelle, die Nutzern ohne kostenpflichtiges Abonnement oder mit dem günstigsten Tarif zur Verfügung stehen, deutlich.
Ab dem 9. Oktober steht Nutzern der kostenlosen Version der App nur noch das Modell Gemini 3.5 Flash-Lite zur Verfügung. Die leistungsstärkeren Modelle Gemini 3.6 Flash und Gemini 3.1 Pro sind dann nicht mehr verfügbar. Die Änderungen betreffen auch Abonnenten des AI-Plus-Pakets für ca. 4,43 € pro Monat. Diese Abonnenten haben dann nur noch Zugriff auf die Modelle Flash-Lite und Flash und verlieren den Zugriff auf das leistungsstärkere Pro-Modell. Sie werden per E-Mail über das genaue Datum des Inkrafttretens der Änderungen informiert.
Andererseits dürfen sich Abonnenten teurerer Pakete auf einige neue Funktionen freuen. Nutzer des AI-Pro-Pakets für ca. 17,73 Euro pro Monat sowie Abonnenten des AI-Ultra-Pakets (ca. 88,69 Euro bzw. 177,39 Euro pro Monat) müssen keine Einschränkungen hinnehmen. Pro-Abonnenten erhalten sogar die Option des erweiterten parallelen Denkens „Deep Think“, die bisher nur den teuersten Paketen vorbehalten war.
Google Gemini führt im Oktober außerdem drei neue Stufen der Denkleistung ein: niedrig, mittel und hoch. Diese Einstellungen ermöglichen es dem Modell, komplexere Aufgaben genauer zu lösen, verbrauchen aber auch das Aufgabenlimit des Nutzers schneller.
Trotz all dieser Änderungen bleibt die Frage offen, wo sich das kürzlich angekündigte neue Gemini 4 Argon-Modell einordnen wird, das sich zunächst an die zahlungskräftigsten Nutzer richtet. Google hat noch nicht klargestellt, ob Argon als Pro-Modell gelten oder eine komplett neue Abonnementstufe einführen wird.

















