Revolut bringt spezielle Kryptokarte mit LEDs auf den Markt
Revolut gibt in Deutschland eine spezielle Debitkarte aus, die beim Bezahlen leuchtet. Die Karte verfügt über zwei integrierte LED-Panels, die beim kontaktlosen Bezahlen (EMV-Terminal) die Augen einer aufgedruckten Hundefigur zum Leuchten bringen. Obwohl die Karte wie eine herkömmliche Mastercard-Debitkarte funktioniert, bewirbt Revolut sie in seiner App primär als Kryptokarte.
Bei der Bestellung müssen Nutzer das Konto mit einer oder mehreren Kryptowährungen verknüpfen. Alternativ kann die Verknüpfung später auch mit einem herkömmlichen Bankkonto erfolgen. Der Preis dieser Sonderedition beträgt ca. 30 Euro zuzüglich Versandkosten.
Die Karte benötigt keine eigene Batterie für den Betrieb dieser Leuchten. Die Stromversorgung erfolgt drahtlos über das kontaktlose EMV-Protokoll des Kassenterminals. Dieses Signal versorgt üblicherweise nur den eingebauten Chip und die Antenne mit Strom, erzeugt aber genügend Überschussenergie, um auch kleinere LEDs problemlos zu betreiben. Diese Technologie wird seit vielen Jahren erfolgreich in NFC-Testkarten eingesetzt. Ähnliche Lösungen sind auch aus dem öffentlichen Nahverkehr einiger asiatischer Hauptstädte bekannt, wo U-Bahn-Tags beim Passieren von Türen blinken und piepen.
Es ist noch nicht bestätigt, ob Revolut künftig eine größere Auswahl an LED-Karten anbieten wird. Das Unternehmen ist bekannt dafür, regelmäßig einzigartige und limitierte Editionen von Karten herauszubringen, von denen einige recht hohe Preise erzielen; die schweren Metallversionen kosten im Einzelhandel fast hundert Cent.





















