Spielkonsolen
27.06.2026 16:27

Mit anderen teilen:

Aktie

Die Preise für die Ventildampfmaschine schießen auf dem Schwarzmarkt in die Höhe.

Valve hat mit dem Versand der ersten E-Mails zur Bestätigung von Reservierungen für die Steam Machine begonnen, die offiziell am 30. Juni erscheint. Interessanterweise nutzten Wiederverkäufer die angekündigte begrenzte Stückzahl sofort aus und trieben die Preise auf Online-Marktplätzen auf Tausende von Euro.
Foto: Valve
Foto: Valve

Die lang erwartete Veröffentlichung von Valves Steam Machine steht kurz bevor, und damit kehrt ein altbekanntes Problem der Spielebranche zurück: Wiederverkäufer. Ausgewählte Nutzer, die das Gerät vorbestellt haben, erhielten in den letzten Tagen endlich Bestätigungs-E-Mails und konnten sich so ihr Exemplar vor dem offiziellen Verkaufsstart sichern. Doch die Wiederverkäufer haben keine Zeit verloren und machen sofort auf Kosten derer, die nicht so viel Glück hatten, satte Gewinne.

Valve hat bereits bestätigt, dass die Steam Machine zum Verkaufsstart nur in sehr begrenzter Stückzahl erhältlich sein wird. Solche Umstände locken stets Spekulanten an, die die hohe Nachfrage und die Knappheit ausnutzen wollen. Erste Anzeigen sind bereits auf Wiederverkaufsplattformen wie eBay aufgetaucht, was bei vielen Gamern für Verwirrung sorgen dürfte.

Die Startgebote liegen teilweise bei rund 1.700 €, was bereits einen erheblichen Aufschlag auf den offiziellen Preis darstellt. Noch bizarrer wird es: Manche Verkäufer verlangen bis zu 3.200 € für ein einfaches Steam Machine-Bundle mit 512 GB Speicherplatz und einem Steam Controller. Das Verrückteste daran ist, dass der offizielle Verkaufspreis dieses Bundles von Valve bei 1.128 € liegt. Das bedeutet, dass Wiederverkäufer fast das Dreifache des tatsächlichen Wertes verlangen.

Das Überraschendste daran ist, dass einige Käufer tatsächlich bereit sind, diese astronomischen Summen zu zahlen. Daten von Webseiten zeigen, dass mindestens eine Anzeige mit einem Preis von 2.800 Euro bereits als verkauft markiert wurde. Das beweist, dass jemand tatsächlich ein Vermögen ausgegeben hat, nur um zu den Ersten zu gehören, die das Gerät ergattern konnten.

Leider sind solche Praktiken in der Unterhaltungselektronikbranche nichts Neues. Ähnliche Fälle künstlich erzeugter Verknappung gab es bereits bei Grafikkarten, klassischen Spielkonsolen und erst kürzlich bei der Veröffentlichung des überarbeiteten Steam Controllers.

Falls Sie in der ersten offiziellen Vorbestellungsrunde nicht ausgewählt wurden, raten Experten dringend davon ab, über Online-Vermittler zu kaufen. Valve hat zwar noch nicht offiziell bekannt gegeben, wann die nächste Vorbestellungswelle startet, doch es besteht eine gute Chance, dass bald neue Geräte verfügbar sein werden, sobald sich die anfängliche Begeisterung etwas gelegt hat.


Interessiert an mehr zu diesem Thema?
Dampfmaschine


Was lesen andere?