Elektrische Drohne erreicht Rekordgeschwindigkeit von 699 km/h
Die Münchner Quantum Systems Group hat kürzlich eine bemerkenswerte Leistung vollbracht. Ihr technologisches Meisterwerk, der Apex Recordhunter, erreichte im Horizontalflug eine Höchstgeschwindigkeit von 699 km/h und übertraf damit den bisherigen offiziellen Rekord von 657,59 km/h. Obwohl der Rekord deutlich übertroffen wurde, ist der Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde noch nicht abgeschlossen. Ein offizieller Versuch zur Bestätigung der Leistung unter Aufsicht von Experten ist für die kommenden Wochen geplant.
Die Entwicklung dieser hochentwickelten Drohne läuft bereits seit einem Jahr. Das Projekt hat auch eine interessante praktische Anwendung. Ukrainische Ingenieure sind unter der Schirmherrschaft von WIY Drones, einer Tochtergesellschaft eines deutschen Unternehmens, aktiv an der Entwicklung beteiligt. Die Apex Recordhunter wird derzeit für zukünftige Luftverteidigungsprogramme evaluiert, und die Tests werden demnächst in der Ukraine fortgesetzt.
Das Team von WIY Drones plant, in bestimmten Kategorien neue Geschwindigkeitsrekorde aufzustellen. Dazu gehören der Versuch, einen Geschwindigkeitsrekord für eine FPV-Drohne mit einer Nutzlast von 0,5 kg und einen Geschwindigkeitsrekord für einen FPV-Abfangjäger zur Flugabwehr zu erreichen. Diese schnellen Drohnen könnten eine entscheidende Antwort auf die zunehmend schnellen und wendigen Bedrohungen aus der Luft sein. Angesichts ihrer aktuellen Leistungsfähigkeit wäre es nicht überraschend, wenn sie die magische 700-km/h-Marke überschreiten würden.
Die Europäer sind in diesem Geschwindigkeitswettlauf jedoch nicht allein. Im Mai erreichten die Luftfahrtbegeisterten Aidan und Ben aus Neuseeland bei Tests mit einer Blackbird-Drohne, die mit speziellen Carbonpropellern mit Sägezahnblättern ausgestattet ist, eine Geschwindigkeit von 730 km/h.
Wie beim deutschen Projekt ist auch der neuseeländische Erfolg noch inoffiziell. Um offiziell in die Geschichte einzugehen, ist ein strenges Protokoll erforderlich: unabhängige, zertifizierte Beobachter, offiziell geprüfte Messgeräte, präzise Dokumentation und ein kontrollierter Flug in beide Richtungen. Bis diese Schritte abgeschlossen sind, sollten all diese beeindruckenden Zahlen mit Vorsicht betrachtet werden.




















