18.09.2026 08:03

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Hacker fordern 2,6 Millionen Euro Lösegeld von Revolut für gestohlene Daten

Trotz einiger Preiserhöhungen wird Revolut weiterhin sehr erschwinglich sein.
Trotz einiger Preiserhöhungen wird Revolut weiterhin sehr erschwinglich sein.

Die Hackergruppe „iamnotavillain“ fordert 2,6 Millionen Euro in der Kryptowährung Monero vom britischen Fintech-Unternehmen Revolut. Die Angreifer drohen, vertrauliche Kundendaten an andere kriminelle Gruppen zu verkaufen, falls die Zahlung nicht innerhalb von 24 Stunden erfolgt. Monero ist bei Angreifern besonders beliebt, da Transaktionen schwerer nachzuverfolgen sind.

Die öffentliche Forderung stellt eine Abweichung von der üblichen Praxis dar, da Cyberkriminelle Lösegeldforderungen normalerweise privat versenden und diese erst dann veröffentlichen, wenn die Geschädigten die Kooperation verweigern. Die Nachricht wurde auf der Website der Hacker veröffentlicht. Um ihre Authentizität zu beweisen, schickten die Angreifer einen Screenshot mit vertraulichen Kundendokumenten. Dazu gehörten Führerscheine, Reisepässe, Fotos zur Identitätsprüfung und vollständige Transaktionshistorien.

Der Angriff betraf Berichten zufolge mindestens 680 Benutzerkonten. Die Angreifer erlangten die vertraulichen Dateien, indem sie das E-Mail-System der italienischen Regierung missbrauchten. Sie gaben sich monatelang als Strafverfolgungsbehörden aus und forderten Informationen zu bestimmten Konten an. Ihre Ziele wählten sie anhand der Analyse von Blockchain-Daten aus, um Konten mit großen Mengen an Kryptowährung zu finden.

Revolut erklärte, man habe keinen direkten Kontakt zu der Gruppe gehabt und auch keine Anfragen von ihr erhalten, habe aber betroffenen Nutzern umgehend Unterstützung angeboten und die Strafverfolgungsbehörden informiert. Revolut, dessen Wert kürzlich auf fast 100 Milliarden Euro geschätzt wurde, ist in über 30 Ländern als Bank tätig und betreut rund 80 Millionen Nutzer.


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