Revolut: Angreifer erlangten Zugriff auf persönliche Dokumente von Nutzern
Revolut sieht sich mit den Folgen eines Sicherheitsverstoßes konfrontiert, der durch betrügerische Anfragen von einer E-Mail-Adresse einer offiziellen Regierungsbehörde verursacht wurde. Ein Sprecher von Revolut bestätigte, dass das Unternehmen die betreffende Adresse nach Feststellung ungewöhnlicher Aktivitäten umgehend gesperrt hat. Darüber hinaus wurden die zuständige Regierungsbehörde, die Datenschutzbehörde, die Polizei und die Finanzaufsichtsbehörden über den Vorfall informiert.
Trotz des Datenbanklecks beteuert Revolut, dass seine Systeme und Kundengelder weiterhin vollständig intakt und sicher seien. Die genaue Anzahl der Betroffenen wurde nicht bekannt gegeben. Laut TechCrunch umfassten die offengelegten Informationen Geburtsdaten, Wohn- und E-Mail-Adressen, Telefonnummern sowie Kopien von persönlichen Dokumenten, darunter Reisepässe und Führerscheine. Dies wirft Fragen auf, wie eine so große digitale Plattform Opfer von gefälschten Nachrichten werden konnte, da die Sicherheitsvorkehrungen bei der Bearbeitung offizieller Anfragen äußerst streng sein sollten.
Revolut, eines der erfolgreichsten Fintech-Startups Europas, operiert vollständig ohne physische Bankfilialen. Das Unternehmen plant derzeit einen Börsengang mit einer angestrebten Marktkapitalisierung von bis zu 168,7 Milliarden Euro. Der Sicherheitsvorfall ereignet sich für Revolut in einer heiklen Phase, da sich das Unternehmen auf einen bedeutenden Geschäftsschritt vorbereitet.





















