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25.05.2026 10:00

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Corsair gehörte zu den ersten Herstellern, die chinesischen Arbeitsspeicher verwendeten.

Foto: Corsair
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Innerhalb der Corsair Vengeance-Speicherreihe entdeckten Experten kürzlich erstmals Speichermodule, die keine Chips etablierter Hersteller wie Hynix, Micron oder Samsung enthalten. Stattdessen verwendet das Unternehmen Speicherchips eines chinesischen Herstellers. CXMTDiese Entdeckung wurde zuerst von einem Nutzer mit dem Nicknamen @wxnod im sozialen Netzwerk X (ehemals Twitter) gemacht, und seine Erkenntnisse wurden später von spezialisierten Technologiemedien, darunter Tom's Hardware, aufgegriffen.

Das neue Corsair Vengeance DDR5-Speicherkit verfügt über RGB-Beleuchtung und trägt die Bezeichnung CMK5X16G3E60C36A2-CN. Das Kürzel CN deutet auf eine anfängliche Exklusivität für den chinesischen Markt hin. Die Kennzeichnungen UKCA und CE lassen jedoch auch auf eine mögliche Ausweitung des Vertriebs auf die Europäische Union und Großbritannien schließen.

Auch wenn diese Entwicklung kurzfristig keine wesentlichen Auswirkungen auf die aktuellen Speicherpreise haben mag, stellt sie langfristig eine äußerst interessante Verschiebung in der gesamten Lieferkette dar. Die Tatsache, dass namhafte Marken wie Corsair nun bereit sind, mit CXMT zusammenzuarbeiten, beweist, dass chinesischer Systemspeicher Geschwindigkeiten von bis zu 6000 MT/s erreichen kann. Diese Geschwindigkeiten sind vollständig kompatibel mit AMD EXPO und Intel XMP und erhöhen somit das Potenzial für zukünftige Exporte von chinesischem Speicher deutlich.

Dies ist auch ein hervorragendes Zeichen für den chinesischen Binnenmarkt. Kann die heimische Industrie ihren enormen Bedarf an Halbleitern und Speicherchips decken, verringert sich ihre Abhängigkeit von den drei großen Herstellern. Eine geringere globale Nachfrage würde somit den gesamten Markt entlasten.


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