Werden die intelligenten Roboter von Pudu mit einem einzigen Betriebssystem europäische Geschäfte und Haushalte erobern?
Auf einer Veranstaltung in Amsterdam präsentierte Pudu Robotics seine Vision von „Ein Gehirn, vielfältige Verkörperungen“, basierend auf der gemeinsamen PuduFM-Architektur und dem Betriebssystem PuduAgent OS. Die Kernidee dieser Technologie besteht darin, dieselben KI-Module in sehr unterschiedlichen Robotertypen wiederzuverwenden. Laut Unternehmensführung reduziert dieser Ansatz die Entwicklungskosten erheblich und erleichtert die Integration von Robotern in reale Arbeitsumgebungen.
Unter den vorgestellten Produkten sticht der PUDU BellaBot Pro hervor, der für den Einsatz in Räumen mit mindestens 65 cm breiten Gängen konzipiert ist. Für die Reinigung steht das Modell PUDU CC1 Pro zur Verfügung, das Verschmutzungen selbstständig erkennt. Im Industriebereich bietet PUDU den Roboter PUDU MP2000 zum Bewegen von Paletten mit einem Gewicht von bis zu 2000 kg an, der nur 20 Sekunden zum Ausrichten der Gabeln benötigt. Zudem wurden die humanoiden und vierbeinigen Roboterserien (D5, D7 und D9), die professionellen Rasenmäher der GT-Serie sowie das erste Produkt für Endverbraucher, der PUDU TOMO S, vorgestellt, der mit der automatischen Messerschärftechnologie SharpLoop ausgestattet ist.
Trotz der versprochenen Benutzerfreundlichkeit ist eine gewisse Vorsicht geboten, da die Anbindung so unterschiedlicher Geräte an ein einziges KI-System in der Praxis oft unvorhergesehene technische Herausforderungen mit sich bringt. Darüber hinaus hat der Hersteller weder einen offiziellen Preis noch ein genaues Erscheinungsdatum für das Rasenmähermodell für den Hausgebrauch bekannt gegeben.
Auf dem europäischen Markt verzeichnet das Unternehmen ein jährliches Umsatzwachstum von über 60 % und arbeitet mit großen Einzelhandels- und Hotelketten zusammen. Mit der Eröffnung einer neuen Europazentrale im deutschen Neuss, die Showroom, Lager und Servicecenter vereint, will Pudu Robotics einen schnelleren Kundenservice und eine effizientere Ersatzteilversorgung in ganz Europa gewährleisten.



















