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03.11.2026 08:00

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Batterien der Zukunft – zuerst in Robotern

Xpeng hat mit der Kleinserienproduktion von hochentwickelten Hochleistungsbatterien für den humanoiden Roboter Iron begonnen. Die Batteriezellen wurden sogar vor dem offiziellen Start der Serienproduktion des Roboters selbst hergestellt.
Foto: Xpeng
Foto: Xpeng

Obwohl Festkörperbatterien für den Einsatz in Elektroautos noch zu teuer sind, scheinen sie die ideale Wahl für Geräte zu sein, bei denen jeder Zentimeter zählt. Für einen humanoiden Roboter, der Bewegungsmechanismen, Recheneinheiten und Kühlsysteme in seinem Gehäuse vereinen muss, ist eine hohe Energiedichte entscheidend. Selbst führende Anbieter wie CATL und Panasonic gehen davon aus, dass Festkörperbatterien zunächst in Drohnen und Robotern kommerziell eingesetzt werden und erst später in Elektrofahrzeugen.

CATL geht davon aus, dass die Massenproduktion größerer Batteriepacks für Autos erst nach 2030 beginnen wird, kleinere Serien für teurere Fahrzeuge werden jedoch schon früher verfügbar sein.

Xpeng hat besonderes Augenmerk auf die Sicherheit gelegt und die Akkus mit einem Schutz gegen die Ausbreitung von thermischem Durchgehen zwischen den Zellen ausgestattet. Die Akkus haben anspruchsvolle Stoß- und Nagelstichtests erfolgreich bestanden, was besonders wichtig für ein Gerät ist, das in unmittelbarer Nähe von Menschen eingesetzt wird.

Die Produktionslinie für den Iron-Roboter wurde Anfang September in Betrieb genommen. Der montierte Roboter verließ die Montagelinie selbstständig, und über 80 Prozent der wichtigsten Produktionsprozesse sind vollautomatisiert. Die Serienproduktion ist für Ende 2026 geplant, der offizielle Verkaufs- und Auslieferungsstart für 2027.

Der Roboter wird zunächst die Aufgaben eines Verkäufers übernehmen und Kunden Produkte präsentieren. Ob es sich dabei um eine reine Festkörpertechnologie oder eine Hybridlösung mit flüssigen Elektrolytkomponenten handeln wird, ist noch unklar. Auch seine Sicherheit im praktischen Einsatz muss sich erst noch beweisen.


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