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23.05.2026 14:39

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Der Kult-Hacker und Multitasker kehrt mit einem Netzwerk-Upgrade und Linux zurück.

Ein neues Hacking-Gerät revolutioniert die Welt der Netzwerkbegeisterten. Nach dem überwältigenden Erfolg seines Vorgängers, des Flipper Zero, der sich als unverzichtbares Taschen-Multitool für die Untersuchung von Smart-Geräten einen Namen gemacht hat, präsentiert der Hersteller nun ein komplett neues Modell: den Flipper One. Dieser soll das alte Modell nicht ersetzen, sondern eine eigenständige Produktlinie mit einem deutlich leistungsstärkeren Prozessor und fortschrittlichen Netzwerkfunktionen bieten.
Der Kult-Hacker und Multitasker kehrt mit einem Netzwerk-Upgrade und Linux zurück.

Während das ursprüngliche Modell primär auf lokale drahtlose Kommunikation und die Steuerung von Geräten im Nahbereich ausgelegt war, legt der Flipper One seinen Fokus auf Netzwerkfunktionen. Das Gerät verfügt über zwei Ethernet-Anschlüsse und unterstützt den modernen Wi-Fi-6E-Standard. Das Highlight ist der integrierte M.2-Steckplatz, der optional den Einbau eines 5G-Mobilfunkmodems ermöglicht. Externe Module mit hohen Datenübertragungsraten lassen sich direkt über PCI Express, USB 3.0 und SATA anschließen. So verwandelt sich das Gerät im Handumdrehen in einen portablen 5G-Router, einen sicheren VPN-Zugangspunkt oder eine leistungsstarke Brücke zwischen kabelgebundenen und drahtlosen Netzwerken.

Im Inneren des Flipper One steckt Hardware, die weit über die Möglichkeiten herkömmlicher Mikrocontroller hinausgeht. Neben einem energieeffizienten Chip für grundlegende Aufgaben wird der Flipper One von einem Rockchip RK3576-Prozessor mit ARM-Architektur angetrieben. Dieser kombiniert vier leistungsstarke Cortex-A72-Kerne mit vier energieeffizienten Cortex-A53-Kernen und wird von 8 GB schnellem LPDDR5x-RAM ergänzt. Diese Rechenleistung reicht problemlos für den Betrieb eines vollwertigen Linux-Betriebssystems aus. Über die integrierte HDMI-Schnittstelle lässt sich das Gerät mit rechenintensiveren Systemen mit 4K-Auflösung und einer Bildwiederholfrequenz von bis zu 120 Hz verbinden und verwandelt das Bastelgerät so in einen vollwertigen Desktop-Computer.

Der Hersteller möchte wieder eine vollständig quelloffene Firmware anbieten. Da Linux auf der ARM-Architektur jedoch noch nicht vollständig quelloffen ist, wird dies Entwicklungsaufwand erfordern. Die genauen Details zum Endpreis und zum offiziellen Marktstart bleiben geheim, da das Projekt über eine Crowdfunding-Kampagne finanziert wird. Das Unternehmen hat jedoch bereits ein Entwicklerportal eingerichtet, auf dem Programmierer aktiv an der Weiterentwicklung der Software mitwirken können.


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