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06.06.2026 13:47

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AMD verspricht eine Revolution für PCs.

Foto: AMD
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Ein Bericht über AMDs kommende Zen-6-Prozessorarchitektur mit dem Codenamen Medusa ist kürzlich online aufgetaucht. Die neuen Informationen geben einen detaillierten Einblick in Leistung, Kernanzahl und Segmentierungspläne für Desktop- und Mobilgeräte. Besonders beeindruckend an dieser Hardware sind die extrem hohen Taktraten und die Strategie für mobile Geräte.

Was die Taktfrequenz angeht, deutete die Quelle zunächst an, dass die großen, klassischen Zen-6-Kerne im Boost-Modus unglaubliche 7 GHz erreichen könnten. Technisch ist dies möglich, da AMD angeblich TSMCs fortschrittlichen 2-nm-N2X-Fertigungsprozess für seine 12-Kern-CCD-Prozessoren nutzt. Neueste Daten bestätigen nun zuverlässig, dass die Taktfrequenz im Boost-Modus die 6,5-GHz-Marke deutlich überschreiten wird. Die Ingenieure des Unternehmens sind zuversichtlich, bei Desktop-Modellen eine Frequenz von 6,6 GHz oder mehr zu erreichen. Damit würde der aktuelle Rekord des Core i9-14900KS-Prozessors, der mit 6,2 GHz taktet und als schnellster serieller Prozessor auf dem Markt gilt, übertroffen. Die hohe Taktfrequenz verbessert die Leistung bei Single-Thread-Aufgaben direkt, was sich besonders beim Spielen bemerkbar macht. Für Gamer wird auch das Flaggschiffmodell Ryzen 9 109060X3D2 erwähnt, das über bis zu 288 MB 3D-V-Cache verfügen soll.

AMD führt eine völlig neue Strategie für Laptops ein und bietet Hardwareherstellern drei statt bisher zwei Optionen. Die Zen 6 Medusa Mobilprozessorfamilie umfasst das Modell Medusa Point mit 10 Kernen und RDNA 4M Grafik mit 8 Recheneinheiten. Darauf folgt das leistungsstärkere Modell Medusa Halo Mini mit 14 Kernen, RDNA 5 Grafik und 24 Recheneinheiten sowie das Flaggschiff Medusa Halo mit 26 Kernen, ebenfalls mit RDNA 5 Grafik und bis zu 48 Recheneinheiten. Interessanterweise teilen sich die Modelle Medusa Point und Medusa Halo Mini denselben Systemschacht. Windows-Laptop-Hersteller können somit zwischen einem günstigeren Modell und der leistungsstärkeren Mini-Version wählen. Letztere ermöglicht den Verzicht auf eine dedizierte Grafikkarte, da die integrierte Grafik des Medusa Halo Mini in ihrer Leistung mit der mobilen Grafikkarte RTX 4060 vergleichbar sein soll.

Für weniger anspruchsvolle Geräte bereitet AMD außerdem ein Einsteigermodell namens Bumblebee vor, das mit bis zu sechs Zen-6-Kernen und einer RDNA-4-Grafikeinheit mit acht Recheneinheiten ausgestattet sein wird. Zen-6-Desktop-Prozessoren und Medusa-Point-Mobilchips werden voraussichtlich in der ersten Hälfte des Jahres 2027 auf den Markt kommen; eine offizielle Präsentation wird auf der CES 2027 erwartet.


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